DAVP Treffen 2008

1. Jahrestagung der DAVP am 2.12.2008 im
Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit und Gründungssitzung der DAVP im November 2007 haben sich 32 Kollegen – meist Stationsleitungen oder Vertretungen- aus 20 Verbrennungszentren (Wien, Zürich, Bochum, Lübeck, Stuttgart, Hannover, Murnau, Aachen, Kassel, Köln, Tübingen, Gelsenkirchen, Halle, Dortmund, München, Berlin, Leipzig, Ludwigshafen und Hamburg) im BUKH getroffen. Es sind somit alle zuvor angemeldeten Teilnehmer auch erschienen. Nach Begrüßung durch die PDL Hr. O.Praße, den Chefarzt der AIR Hr. Dr.Lönnecker, sowie den Ltd. OA des BV-Zentrums Dr.Bisgwa eröffneten Hr. M.Auweiler und Hr. M.Stauder (Ludwigshafen) die Tagung. Es begann mit der Vorstellung der einzelnen Zentren, dabei wurden auch die Erwartungen an das heutige Treffen erörtert. Hospitationen von Mitarbeitern in den einzelnen Zentren wurden diskutiert, anschleißend hielt Hr.U.Eggers (Praxisanleiter/BV-Int.) einen Vortrag zum Thema Hospitation mit dem Titel „Mal über den Tellerrand schauen …“. Es wurden Ideen und Vereinbarungen zum Thema: „Aufbau einer Arbeitsgemeinschaft“, „Wo liegen unsere Interessen“ und „Planung für die Zukunft“ unter dem Motto „Aller Anfang ist schwer“ erörtert. „Eine Plattform für die DAVP“ war ein weiteres Thema, hier wurde die Website der Arbeitsgemeinschaft vorgestellt, zugleich wurden Erweiterungsvorschläge gesammelt. Hr. T.Tafershofer (Murnau) stellte in einem sehr interessanten Vortrag die Rotation einzelner Mitarbeiter innerhalb des eigenen Hauses als Motivation und Herausforderung für Mitarbeiter und Vorgesetzte vor.

Für die 2. DAVP-Tagung 2009 wurde als Veranstaltungsort Ludwigshafen gewählt, dazu wurden Vortragsthemen wie z.B. Personalplanung, Belohnungssysteme, Mitarbeitereinsätze in anderen Bereichen, Wundversorgung, Hygienerichtlinien vorgeschlagen.

Abgerundet wurde der Tag mit einem ’Come-Together’ unter dem Motto „Hamburg und sein Hafen“. Diskutiert  wurde, bis einer der schönsten Hamburger Stadtteile – Hafennähe, eigener Fußballverein – seine Lichter löschte!

Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bei allen Kollegen aus der Küche, Hauswirtschaft, Medientechnik, Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeitern des BV-Teams – spez. Katharina Brenke, Kay Mäkelburg – der Pflegedienstleitung und nicht zuletzt der Geschäftsführung für die Unterstützung!

Lohnt sich der Aufwand? –  Ja!

In einer für alle Berufsgruppen schwierigen Zeit dürfen wir Pflegende nicht resignieren und nur funktionieren. Unser Anspruch ist weiterhin, gute und professionelle Pflege zu leisten. Sich mit anderen Kollegen innerhalb und außerhalb des BUKH auszutauschen, trägt nicht unerheblich dazu bei, den ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Martin Auweiler / BV-Intensiv – Hamburg, 23.12.2008