HERZLICH WILLKOMMEN

Ein Schwerpunkt der DAVP e.V. in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es, eine Plattform zu bieten, auf der sich Pflegende der Verbrennungszentren und Interessierte anderer Berufsgruppen austauschen und weiterentwickeln können.

 

Durch regelmäßige Veranstaltungen und das Mitwirken an Empfehlungen und Weiterentwicklungen soll die Versorgungsqualität und die Rahmen- und Arbeitsbedingungen für Pflegende in Verbrennungszentren optimiert und weiterentwickelt werden. Das schon lange bestehende DAVP-Symposium findet jährlich für zwei Tage statt und bietet Raum für Austausch, Fortbildungen und Diskussion. 

 


DAVP Burn-Team Challenge 2026

Zeigt, was euch besonders macht!

Ihr seid mehr als nur Kolleg:innen – ihr seid ein starkes Team? Dann ist jetzt eure Bühne gekommen!

 

Die BurnTeam Challenge 2026 lädt Pflegeteams aus Verbrennungszentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu ein, sich zu präsentieren und zu zeigen, was echte Teamarbeit bedeutet.

 

Worum geht es?

Erzählt eure Geschichte, eure Werte und eure Stärken – und überzeugt mit Kreativität, Humor und Innovation. Ob als inspirierendes Teamvideo oder mit einem starken Teamfoto: Eure Persönlichkeit zählt!

 

Das könnt ihr gewinnen

  • Bis zu 500 € für eine Teamaktivität oder Teamentwicklung.
  • Mehr Sichtbarkeit für eure wertvolle Arbeit
  • Stärkung eures Teamgeists
  • Anerkennung für euer Engagement und eure Kompetenz 

So macht ihr mit

  • Teamfoto und/oder kurzes Video
  • Schriftliche Bewerbung (max. 2 DIN-A4-Seiten)
  • Einsendeschluss: 30.06.2026

Jetzt ist eure Chance: Holt euer Team ins Rampenlicht und zeigt, wofür ihr in der Verbrennungspflege steht!

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DAVP BurnTeam Challenge 2026 Poster
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DAVP Symposium 2026

11. - 12. Juni 2026 im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck

 

Am 11. und 12. Juni 2026 lädt dich die DAVP nach Lübeck ins Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ein – zu zwei intensiven Tagen voller Fachwissen, Austausch und neuer Perspektiven in der Versorgung schwerbrandverletzter Kinder und Erwachsener.

 

Dieses Symposium richtet sich gezielt an dich als Intensivfachkraft und/oder Führungskraft und bietet dir die Möglichkeit, dein Wissen zu vertiefen, aktuelle Entwicklungen kennenzulernen und dich mit Kolleg:innen aus der Verbrennungsmedizin zu vernetzen.

 

Freu dich auf ein vielseitiges Programm mit praxisnahen Inhalten und relevanten Impulsen für deinen Arbeitsalltag. Wir freuen uns weiterhin über das Einreichen weiterer Vorträge von euch. Hier gehts zur Anmeldung.

 


Das war die DAV 2026 in Badenweiler

43. DAV vom 14. – 17.01.2026 in Badenweiler                                                        

Die Brandkatastrophe von Crans Montana war natürlich auch gegenwärtig! Der Kongress begann mit einer emotionalen Rede, einer großen respektvollen Wertschätzung für alle Beteiligten und einer Schweigeminute für die Opfer. Es gab viele interessante Vorträge im Bereich der Verbrennungsbehandlung. Neue Studien, Vorgehensweisen im Bereich der Infektiologie, Therapeutische und operative Ansätze zur Wundbehandlung. Diverse Workshops wurden noch dazu angeboten. Weiterlesen


Stellungnahme der DAVP e.V. zum Geschehen in Crans Montana

Hamburg, 09.01.2026 - Mit großer Betroffenheit äußert sich der Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Verbrennung Pflege (DAVP e. V.) zum Geschehen in Crans Montana.

 

Die Geschehnisse in Crans-Montana haben uns in ihrer Dimension tief erschüttert. Viele Menschen haben ihr Leben verloren, viele weitere – darunter zahlreiche junge Menschen – sind schwer brandverletzt. 

 

Hinter jeder Zahl stehen Biografien, Familien, Freundschaften, Zukunftspläne. Dieser Verlust entzieht sich jeder Erklärung. Er verlangt Achtung, Mitgefühl und stillen Respekt gegenüber den Angehörigen, deren Leben von einem Moment auf den anderen unwiederbringlich verändert wurde.

Gleichzeitig wurde in diesen Tagen sichtbar, was Verbrennungspflege und Verbrennungsmedizin im Innersten trägt: Verantwortung, fachliche Exzellenz und ein Miteinander, das nicht an Landesgrenzen endet. In einer Situation maximaler Belastung haben Burn-Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, der Schweiz und Österreich ohne Zögern Verantwortung übernommen – klar, koordiniert und getragen von gegenseitigem Vertrauen.

 

Wir danken diesen Teams von Herzen. Für ihre Präsenz. Für ihre fachliche Souveränität. Für das Aushalten von Bildern, Entscheidungen und Situationen, die niemanden unberührt lassen. Für Pflege und Medizin, die nicht laut ist, sondern verlässlich. Für Professionalität, die sich gerade dann zeigt, wenn Strukturen an ihre Grenzen kommen.

Diese Tage erinnern uns daran, dass Pflege mehr ist als Handlung und Technik. Sie ist Haltung. Sie ist das bewusste Tragen von Verantwortung, auch wenn sie schwer ist. Sie ist das Dableiben, wenn andere gehen müssen.

 

Unsere Gedanken gelten den Familien der Verstorbenen und den jungen Menschen, die nun einen langen Weg der Behandlung, Rehabilitation und Neuorientierung vor sich haben. Ihnen gilt unser Mitgefühl, unsere Achtung und unser Wunsch nach bestmöglicher Begleitung.

 

Als Vorstand der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Verbrennungspflege e.V. verneigen wir uns vor allen, die in Crans-Montana getragen, versorgt, entschieden und ausgehalten haben – und vor denen, die bleiben und trauern.


Jahrestagung des Arbeitskreises "Das schwerbrandverletzte Kind".

Dr. Kay Großer, Karin Scherwatzki und Martin Auweiler
Dr. Kay Großer, Karin Scherwatzki und Martin Auweiler

Die 32. Jahrestagung des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“ fand am 9. und 10. Mai 2025 in Offenbach am Main statt. Zentrale Themen waren unter anderem die Narbenbehandlung, Rekonstruktionsfälle sowie der Umgang mit Komplikationen in der Behandlung. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Ambulantisierung im Kontext der Krankenhausreform und der intensivmedizinischen Versorgung. Erstmals wurde eine eigene Sitzung für die Pflegeberufe organisiert, was die interprofessionelle Zusammenarbeit deutlich stärkte. Die Workshops zu NexoBrid und Narbenversorgung boten praxisnahe Einblicke für die Teilnehmenden. Weitere Themen umfassten die Behandlung ausländischer Patient*innen, Infektionsmanagement und die Entwicklung der Zentralisierung ein Jahr nach Einführung des Konzepts. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Berufsgruppen zum Wohl der thermisch verletzten Kinder. Ein Highlight war der Impulsvortrag zur Gründung der DAVP e.V., der die Vernetzung von Kinder- und Erwachsenenpflege in den Fokus stellte. Martin Auweiler, Präsident der DAVP e.V., hielt die Keynote der Pflege-Fachsitzung. Die Tagung bot Raum für Austausch, Weiterbildung und neue Impulse für die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Veranstaltet wurde sie unter anderem von Dr. Kay Großer (Kassel) und Katrin Scherwatzki (Hamburg), beide aktive Mitglieder im Arbeitskreis. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und setzte wichtige Akzente für die Zukunft der Versorgung schwerbrandverletzter Kinder.


Ausschreibung "Burn Team Award"


Bericht der 42. Jahrestagung der DAV

Liebe Kollegen und Vereinsmitglieder der DAVP,

 

die 42. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung fand vom 15.01.-18.01.2025 in Obersdorf statt.

Einige von uns waren dabei und möchten euch kurz berichten, welche Themen bearbeitet wurden. Im Mittelpunkt stand die multiprofessionelle Zusammenarbeit von Teams im Behandlungssetting bezüglich multiresistenter Keime oder der Struktur von Burn- Teams. Kritische Reflektionen zur ECMO- Therapie bei Schwerbrandverletzten wurden im Intensivkontext ebenso erörtert wie der Einsatz von Cytosorb- Filtern. Psychosoziale Aspekte der Betreuung von brandverletzten Kindern ebenso wie die Bedeutung der Interaktion von Angehörigen im Heilungsprozess waren ebenso relevant. Ein zentraler Punkt unserer Vorstandsarbeit der DAVP wird künftig die Fragestellung sein, wie wir uns in ethischen Fragestellungen als Verein positionieren. Eindrücklich waren sowohl die retrospektive Aufarbeitung eines Falles wie auch die Notwendigkeit eines Ethikkommites.

Martin Auweiler hat dazu einen nachvollziehbaren und eindrücklichen Praxistransfer geleistet mit dem Appell einer beständigen Kommunikationsstruktur im interdisziplinären Team.

Wir hatten ebenso die Möglichkeit, unseren Vereinsaufsteller bestens zu positionieren.

Bei bestem sonnigen und schneereichen Winterwetter war es schön, mit euch Kollegen aus Gelsenkirchen, Hamburg, Ludwigshafen, Murnau oder Leipzig in Austausch zu gehen und beim Hüttenabend gemeinsame Zeit zu genießen.

 

Auf ein baldiges Wiedersehen und mit herzlichen Grüßen aus Lübeck. 

Yvonne Gosch, Stellv. Pflegerische Teamleitung, Pflege Brandverletztenintensiv Lübeck und Vorstandsmitglied DAVP


In drei Tagen zur medizinischen Dekontaminationsfachkraft

Ein Bericht aus dem BG Klinikum Ludwigshafen

Quelle: Pressemitteilung vom 18.07.2024, BG Klinik Ludwigshafen / Geir Dillan

Die Ausbildung zur medizinischen Dekontaminationsfachkraft erfolgt in Kooperation mit der BASF SE in Ludwigshafen und dem Karlsruher Institut für Technologie. Es werden theoretische Grundlagen zu CBRN Gefahrstoffen und die praktische Durchführung einer Patienten-Dekontamination vermittelt. Der Kurs erfolgt im interprofessionellen Team aus allen medizinischen Bereichen. Das Referententeam setzt sich ebenfalls aus unterschiedlichen Bereichen zusammen um ein möglichst rundes Bild über den Umgang mit CBRN Kontaminierten Patienten zu vermitteln. 

 

Inhalte des dreitägigen Kurses sind: Grundlagen zu CBRN-Gefahrstoffen, Fallbeispiele zu CBRN-Kontaminationen, die Einsatztaktik bei CBRN-Einsätzen, der Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung, Messgerätekunde, Akutbehandlung kontaminierter Verletzter vermittelt und der größte Teil der Ausbildung beinhaltet das Praktisches Training zur Akutbehandlung und Dekontamination in PSA.

Text: Sascha Titz


DAVP Symposium 2023 - 15. & 16.11.23

Der Bericht aus Ludwigshafen

Am 15. und 16.11.2023 fand das 14. Symposium der DAVP bei uns, am Schwerbrandverletztenzentrum der Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Ludwigshafen statt.

Begrüßt wurden alle durch Leila Harhaus unsere Chefärztin, Ute Häge aus der Pflegedirektion und Gabriel Hundeshagen unseren plastischen Oberarzt. Weiterlesen...


Rückblick der DAV 2023

Hier ein kleiner Rückblick auf die 40. DAV & 30. Jahrestagung des AK „Das schwerbrandverletzte Kind“ in Oberstdorf. Es war wie nach Hause kommen, nach zweijähriger Abstinenz des Treffens in Präsenz war die Wiedersehensfreude groß. In diesem Jahr gab es 300 Teilnehmende, davon 100 aus der Pflege. An dieser Stelle danke an Frau Kamolz für die Organisation und die übermittelten Zahlen. Neben zahlreichen bekannten Gesichtern, auch viele Neue! Weiterlesen...


Digitale Eröffnungsfeier der DAVP e.V.

(OR) Am Donnerstag, den 11.11.2021 war es endlich so weit. Nach einem Jahr Bürokratie zwischen Notariat, Finanzamt und Amtsgericht sowie vielen Vorstandssitzungen wurde die Vereinsgründung (Juni 2021) der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft Verbrennungsbehandlung Pflege e.V. digital und gemeinsam mit vielen Kolleg*innen aus 13 Zentren für Schwerbrandverletzte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gefeiert. 

 

Vor 15 Jahren gründeten Martin Stauder (BG Klinikum Ludwigshafen) und Martin Auweiler (BG Klinikum Hamburg) die DAVP um ein Netzwerk für Führungskräfte der Brandverletztenintensivstationen zu schaffen. Um in Zukunft professioneller und in enger Zusammenarbeit mit weiteren Fachgesellschaften Arbeiten zu können, wurde die Vereinsgründung im letzten Jahr ins Rollen gebracht und von allen Kolleg*innen gewünscht. 

 

Durch regelmäßige Veranstaltungen und das Mitwirken an Empfehlungen und Weiterentwicklungen soll die Versorgungsqualität und die Rahmen- und Arbeitsbedingungen für Pflegende in Verbrennungszentren optimiert und weiterentwickelt werden.

 

An der Eröffnungsfeier am 11. November nahmen über 20 Führungskräfte aus dreizehn Zentren für schwerbrandverletzte Kinder und Erwachsene teil. Darunter waren Kliniken aus München, Murnau, Tübingen, Köln, Bochum, Lübeck, Dortmund, Stuttgart, Leipzig, Ludwigshafen und Hamburg vertreten. Aus Österreich und der Schweiz nahmen Kolleg*innen aus Graz und Zürich teil. Gemeinsam wurden Themenschwerpunkte, Ziele und Maßnahmen für eine gemeinsame und netzwerkstarke Zukunft erarbeitet und diskutiert. Ebenso nutzte der Vorstand die Videokonferenz, sich und eine mögliche Vereinsmitgliedschaft vorzustellen. Sollte es die Pandemie möglich machen, soll im nächsten Jahr wieder ein Symposium in Präsenz stattfinden.